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AutorInnen aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein


Tanja Duckers © Anton Landgraf

Karl Markus Gauß, 2010 © Paul Zsolnay Verlag/Michael Appelt

Karl-Markus Gauß wurde 1954 in Salzburg geboren, wo er Germanistik und Geschichte studierte und heute als Autor und Herausgeber der Zeitschrift Literatur und Kritik lebt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und oftmals ausgezeichnet, darunter mit dem Prix Charles Veillon (1997), dem Vilenica-Preis (2005), dem Georg-Dehio-Preis (2006), dem Johann-Heinrich-Merck-Preis (2010) und dem Österreichischen Kunstpreis für Literatur (2013).

 

 

 

 

 

 

 


Dana Grigorcea © Ayşe Yavas

Dana Grigorcea, geboren 1979 in Bukarest, studierte Deutsche und Niederländische Philologie in Bukarest und Brüssel. Mit einem Auszug aus dem Roman Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit wurde Dana Grigorcea in Klagenfurt beim Ingeborg Bachmann-­Wettbewerb 2015 mit dem 3sat-­Preis ausgezeichnet. Nach Jahren in Deutschland und Österreich lebt sie mit Mann und Kindern in Zürich.
www.grigorcea.ch

 

 

 

 

 

 


Valentin Gröbner © Franca Pedrazzetti

Valentin Groebner wurde 1962 in Wien geboren. Nach einem Studium in Wien, Marburg und Hamburg und der Promotion 1991 in Bielefeld wurde er 1998 an der Universität Basel habilitiert. 1996/97 war er Fellow am Berliner Wissenschaftskolleg, 1999 Jean Monnet-Fellow am Europäischen Hochschulinstitut Florenz, 1999/2000 Visiting Professor am Department of History of Art an der Harvard University, im Frühjahr 2001 professeur invité an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris, 1999-2001 Mitglied der Arbeitsgruppe „The Moral Authority of Nature“ und im Sommer 2001 Visiting Fellow am Max Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. Valentin Groebner ist Mitglied der Schweizerischen „Gesellschaft für Wirtschafts- und Sozialgeschichte“ und Mitherausgeber der Zeitschrift für Ideengeschichte. Seit März 2004 ist Valentin Groebner Professor für Geschichte des Mittelalters und der Renaissance an der Universität Luzern.

 

 

 

 


Arno Camenisch © Janosch Abel

Wladimir Kaminer © Urban Zintel

Jonas Lüscher © EkkovonSchwichow

Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, wuchs in Bern auf, wo er von 1994 bis 1998 am Evangelischen Lehrerseminar Muristalden zum Primarlehrer ausgebildet wurde. Nach einigen Jahren als Stoffentwickler und Dramaturg in der Münchner Filmwirtschaft studierte er an der Hochschule für Philosophie München (2005 bis 2009). Nebenbei arbeitete Lüscher als freiberuflicher Lektor. Sein Studium schloss er 2009 mit der Erlangung des Magistergrades ab. Anschließend folgten zwei Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften (TTN) der LMU München, gleichzeitig arbeitete er als Ethiklehrer an der Staatlichen Wirtschaftsschule München/Pasing. 2012/13 verbrachte er, mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds, neun Monate als Visiting Researcher am Comparative Literature Department der Stanford University. Jonas Lüscher lebt seit 2001 in München. Sein Buch Frühling der Barbaren wurde 2013 für den Deutschen Buchpreis und den Schweizer Buchpreis nominiert. Im selben Jahr erhielt er den Franz-Hessel-Preis, den Berner Literaturpreis und den Bayerischer Kunstförderpreis.

 

 

 


Barbi Markovic © Aleksandra Pawloff​​

Barbara Marković, geboren 1980 in Belgrad, studierte Germanistik in Belgrad und Wien und war als Lektorin für den Belgrader Verlag Rende tätig. In ihrem 2006 in Serbien erschienenen Debüt Izlaženje bemächtigte sie sich Thomas Bernhards Gehen und überführte es in ihre Heimatstadt Belgrad. Sie lebt seit 2009 in Wien und war 2011/2012 Stadtschreiberin von Graz, wo sie an ihrem 2012 erschienenen Roman Graz, Alexanderplatz arbeitete. Ihr 2016 erschiener Roman Superheldinnen ist der erste Roman, den Barbara Marković teilweise auf Deutsch und teilweise auf Serbisch geschrieben hat.

 

 

 

 

 


Michael Martens wurde 1973 in Hamburg geboren. Als Schüler Mitarbeit bei norddeutschen Regionalzeitungen, nach dem Abitur und einem Jahr in Chicago dann von 1995 bis 2000 über ein vom Auswärtigen Amt finanziertes Projekt Redakteur russlanddeutscher Zeitungen. Je etwa ein Jahr in Bischkek (wo er die „Zeitung der Deutschen Kyrgyzstans“ redigierte), in der damaligen kasachischen Hauptstadt Almaty und in Kiew. Zuletzt zwei Jahre bei der 1727 gegründeten „St. Petersburgischen Zeitung“. Reisen nach Zentralasien, Pakistan, Afghanistan, in viele Regionen der Ukraine und einige Russlands, Berichte darüber in der „Neuen Zürcher“ und der F.A.Z. 2001 Eintritt in die Nachrichtenredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dort weiter mit Ereignissen in der GUS und in Afghanistan befasst. Der Berichterstattung aus Afghanistan während des amerikanischen Krieges gegen die Taliban folgte im Sommer 2002 ein Ortswechsel: sieben Jahre lang war Martens als Korrespondent mit Sitz in Belgrad zuständig für die Nachkriegsberichterstattung vom Balkan. Im Sommer 2009 Wechsel nach Istanbul.


Melinda Nadj Abonji wurde 1968 in Becsej, Serbien geboren und lebt heute als Schriftstellerin und Musikerin in der Schweiz. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Zürich. 2004 erschien ihr erster Roman Im Schaufenster im Frühling, für den sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt. 2010 erhielt sie für Tauben fliegen auf den Deutschen und den Schweizer Buchpreis.


 


Kathrin Röggla © Karsten Thielker

Ingo Schulze © Gaby Gerster

Ingo Schulze, geboren 1962 in Dresden, studierte klassische Philologie in Jena und arbeitete in Altenburg als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Seit 1993 lebt er mit seiner Familie in Berlin. Für sein erstes Buch 33 Augenblicke des Glücks (1995) wurde er u. a. mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Für Simple Storys (1998) erhielt er den Berliner Literaturpreis mit der Johannes Bobrowski-Medaille. 2001 erhielt er den Joseph-Breitbach-Literaturpreis und 2007 für seinen zweiten Erzählband Handy den Preis der Leipziger Buchmesse. Ingo Schulze ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtkunst. Seine Bücher wurden in 27 Sprachen übersetzt.

www.ingoschulze.com

 

 

 


Jan Wagner © Villa Massimo Alberto Novelli

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